Das angebrochene Steissbein

Ach ja, war das Wochenende in Davos schön, ja wenn, ja wenn da nicht der kleine Unfall gewesen wäre 😦

Am Sonntag gleich nach dem Start passierte es. Meine Freundin und ich wollten mit den Langlaufskiern Richtung Frauenkirche ziehen, wir stiegen unterhalb des Skilifts Bolgen in die Piste ein.

Wie das halt so am frühen Morgen ist, war die Poste ziemlich vereisst. Kaum war ich los, rutschte mir der linke Ski auf dem Eis nach vorne weg und schon schlug ich mit meiner Kehrseite auf das Eis auf.

Die Schmerzen waren brutal. Ich rief noch nach meiner Freundin, aber die hat mich nicht gehört und war schon vorne weg. Sicher lag ich knapp fünf Minuten auf dem Boden um erst mal wieder Luft zu bekommen und die Sterne vor meinen Augen verschwinden zu lassen.

Danach rappelte ich mich mühsam unter Schmerzen wieder auf die Beine. Ich ging zu diesem Zeitpunkt noch von einem geprellten Steissbein aus, an dem man ehr nicht viel machen könne, ausser die Zähne zusammen zu beissen und darauf zu hoffen, dass die Schmerzen irgend wann wieder verschwinden.

Mühsam folgte ich meiner Freundin welche ein paar hundert Meter weiter auf mich wartete. Ich erklärte ihr die Sachlage, für mich war hier mit Langlauf-Ski fahren für diesen Tag Schluss, dafür tat das Ganze zu weh.

Zum Glück konnte ich noch mal in das bereits geräumte Zimmer und mich auf das Bett legen. Dazu gab es eine ordentliche Portion Schmerzmittel. Am Nachmittag stand dann die Fahrt nach Hause mit dem Zug an. Das war eine ziemliche Quälerei, aber irgend wann war es durchgestanden.

Montag morgen machte ich mich mit meinem Stromer auf den Weg zur Arbeit. Das ging von den Schmerzen einigermassen, da man vorgebeugt auf dem Velo sitzt, der Zur wäre nicht wirklich besser gewesen.

Durchgehalten habe ich bis gegen Mittag, danach war Schluss, die Schmerzen zu stark und ich zu platt um noch irgend etwas sinnvolles auf die Reihe zu bekommen. Der Heimweg mit dem Stromer war dann sehr schmerzhaft.

Dienstag morgen ging ich dann endlich zum Arzt, in dem Wissen, das bei Steissbeingeschichten eh nichts gemacht werden kann….

Unterwegs im Zug nach Belp konnte ich dafür dieses traumhafte Foto der Ebene schiessen.

Der Arzt stellte fest, dass das Steissbein angebrochen ist und dass es drei Wochen weh tun würde und die Sache nach gut sechs Wochen ausgestanden sein dürfte. Dazu gab es eine Krankschreibung für ein bis zwei Wochen.

Tja, so bin ich im Augenblick zurück gebunden, was meine sportlichen Aktivitäten angeht. Daher muss ich umso mehr aufpassen was ich esse, damit ich mein Abnehmziel von 2 kg pro Monat einhalten kann. Also nicht nur Schmerz sondern auch viel Essdisziplin 😦

2 Kommentare zu “Das angebrochene Steissbein

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