Warum der Weg in die USA manchmal via Kantonsspital geht

Lange habe ich hier nichts mehr publiziert, da ich mir nicht wirklich sicher war, ob sich mein Traum 2014 umsetzen lässt. Jetzt hab ich mich aber entschieden, auch diese Themen zu publizieren, da sie genau so dazu gehören wie alles Andere.

Auf der einen Seite die Frage, ob sich das notwendige Geld auftreiben lässt, oder es ggf. auch günstiger geht, auf der anderen Seite gesundheitliche Probleme die ich immer weniger ignorieren kann. Letztes Jahr habe ich mir die linke Hand operieren lassen, um die Probleme mit meinem Karpaltunnelsyndrom in den Griff zu bekommen. Das ist auch ganz gut gelungen, der „Feldtest“ in diesem Jahr steht noch aus.

Statt Velo zu fahren bin ich Laufen gegangen, mit einer frisch operierten Hand fährt es sich nicht besonders gut. Dabei habe ich gewisse Warnzeichen leider ignoriert. Das Ergebnis der ganzen Sache sind nun chronische Schmerzen in der rechten Hüfte. Vermutlich wären diese Probleme sowieso eines Tages aufgetaucht, aber womöglich hätte es noch ein wenig gedauert. Ein Arztbesuch mit anschliessendem Therapieversuch mit Kortison hat nichts gebracht. Auch die mehrmonatige Physiotherapie hat das Problem bisher nicht zum Verschwinden gebracht.

Daher dürfte ich mich gestern einer MRI-Untersuchung in unserem Bündner Kantonsspital in Chur unterziehen. Dazu wurde zusätzlich vor der Untersuchung Kontrastmittel in das Hüftgelenk gespritzt. Wie das immer so ist, Radiologie wirkt auf mich deprimierend. Hinzu kommt das ganze Thema „Patient“, was bei mir immer das Gefühl des „ausgeliefert seins“ hervor ruft. Zum Glück war die ganze Sache nicht so schlimm, aber danach war ich ziemlich fertig. auch „ruhig liegen“ kann sehr anstrengend sein…

Das Ergebnis der Untersuchung kenne ich noch nicht, das wird mir am Dienstag über meinen Hausarzt mitgeteilt werden. Hoffen wir das Beste…