2015 – weiter wie immer?

Hmm, neues Jahr neues Glück? Wie hiess das mal in einer Werbkampanie der CDU? „Weiter so…“ Oder doch nicht?  Letztes Jahr war für mich ein sehr stürmisches Jahr – selbst für meine Verhältnisse  – und gleichzeitig stelle auch ich fest das ich Älter werde. 2015

Das Jahr begann mit dem Eingriff an der linken Hüfte, dann gab es im März den Jobwechsel inklusive Wochenaufenthalt in der Business-WG in Bern. Im Juni bin ich bei meiner Radtour am Tschechischen Teil der Elbe „zur Welt gekommen“, habe im September eine Radtour nach / in Frankreich abgebrochen – Tourenbericht folgt – und bin im Oktober nach Thun gezogen. Im November waren die Schmerzen an der rechten Hüfte so gemein, dass ich mir Cortison ins Gelenk spritzen lassen musste. Zur Belohnung gab es dann Ende November noch einen fiesen Virusinfekt, der mich bis fast jetzt stark beeinträchtigt hat.

Und sonst? Gut über 5000 km Velo gefahren – yuhu 🙂 – neue Bekanntschaften gemacht, gehe endlich wieder regelmässig ins Krafttraining – und doch der Zeiger der Waage bewegt sich nach langsam nach rechts, und die Hüftschmerzen lassen sich an vielen Tagen nur mit Schmerzmitteln / Cortison im Griff halten. Soll das so weiter gehen? Muss ich mich von all meinen geplanten Vorhaben verabschieden? Ist der Weg an dieser Stelle vorgezeichnet? Irgend wann Probleme mit den Nebenwirkungen der Schmerzmittel, Cortison? Künstliche Gelenke, immer fetter werden?

Meine „Ex-Frauenärztin“ würde das in ihrer primitiven schulmedizinischen Brille vermutlich richtig finden. Ein Eisenwert von 39 (Ende Oktober, jetzt vermutlich bei unter 20) ist normal, da muss man nichts machen… Statt dessen die Pille (reine Gestagene!) um mich vorzeitig in die Wechseljahre zu schiessen. Einerseits gute Idee – vielleicht hören dann endlich mal die elendigen Blutungen auf und der Eisenwert stabilisiert sich. Der Preis? Noch fetter, Osteoporose etc. Davon kein Wort – Danke Schulmedizinerin…

Daher versuche ich seit gut einer Woche etwas Anderes. In diversen Berichten / Foren habe ich gelesen, dass sich Gelenkschmerzen über die Ernährung beeinflussen lassen sollen. Nach dem ich das dann zum x-tem Mal gelesen habe, habe ich mich entschieden einen Selbstversuch zu starten. Meine Wahl ist auf Paleo gefallen, da dort konsequent Getriede und in der Reinform auch Milch und Milchprdukte gemieden werden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Milch nicht mein Problem ist, Getreide könnte es aber schon sein….

Also habe ich mir über Weihnachten ein dickes Kochbuch gekauft, die Rezepte und die dahinter stehende Philosopie angeschaut – und bin seit knapp einer Woche dabei. Das sich der Zeiger der Waage nach links bewegt – ist ja am Anfang immer so, das überflüssige Wasser geht raus – ist klar. Paleo kann mit „Steinzeitkost“ übersetzt werden und damit ist auch gleich klar, dass jede Form von künstlichen Nahrungsmitteln gestrichen ist. Das Gleiche gilt für alle Getreidesorten. Reis und Kartoffeln sind hart an der Grenze, ich habe mich für den Anfang entschieden bis auf Weiteres darauf zu verzichten.

Dafür gibt es jetzt jede Menge Gemüse, Obst, Eier, Fleisch und Fisch. Dazu kommen diverse neue Zutaten….

Hunger habe ich bisher wenig, nur der Gang an der Bäckerei vorbei absolviere ich am Besten mit geschlossenen Augen 😦 Bier ist komplett gestrichen – bis auf Weiteres – gelengetlich ein Glas Wein ist erlaubt. Das Ganze hält mich definitv auf Trapp, den Einkauf mal eben beim Grossverteiler erledigen ist nicht mehr. Zum Glück hat Thun jede Woche einen Wochenmarkt, es gibt einen Laden für „Öko-Futter“ und jede Menge echte Metzger, einer davon hat auch eine ganz gute Fischtheke.

Der Effekt? Heute habe ich das Erstemal das Gefühl das meine Gelenke nicht mehr so steif sind und ich beweglicher bin, obwohl es draussen ekelig nebelig, feucht und kalt ist. Es wäre schön wenn das nicht nur ein Momenteffekt wäre. Ich führe jetzt ein Schmerztagebuch, in dem ich dokumetniere wie es mir jeden Tag geht. Mal sehen wohin der Selbstversuch führt.

Falls jemand sich für Paleo interssieren sollte kann ich den folgenden Link empfehlen, schön objektiv aus der Süddeutschen

 

Was war los?

Ja, eigentlich sollte hier seit einiger Zeit etwas zum Elberadweg geschrieben worden sein. Aber wie immer bei mir ist viel los gewsen. Gutes und weniger Gutes…

Der neue Job, Ferien :-), wieder Ärger mit der Hüfte usw.

Das Wichtigste ist aber vermutlich der Wohnungswechsel von Domat/Ems nach Thun. Lange lange habe ich nachgedacht und dabei festgestellt, dass ich für das Wochenaufenthalter-Leben nicht gemacht bin. Da sich bis auf weiteres kein spannender Job in Graubünden für mich abgezeichet hat, blieb das Zügeln. Ich habe auf meinen Velotouren rund um Bern viele Orte gesehen, vieles hat mir gefallen, vieles weniger. Für mich war insbesondere ein guter öV-Anschuluss wichtig und gleichzeitig die Nähe zu den Bergen. Als Erstes viel Münsingen in mein bevorzugtes Beuteschema, dann habe ich Thun kennen gelernt und es war Liebe auf den ersten Blick.

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Mit der Wohnung war es dann leider nicht ganz so einfach, aber inzwischen habe ich eine schöne und zentral gelegene Wohnung im RexMax gefunden.

Thun_0024Seit Ende Oktober lebe ich in Thun, der Umzug war anstrengend aber er ist nach Wunsch verlaufen.

Mit meiner Hüfte ist das eine andere Sache. Inzwischen wurde die rechte Seite mit Cortision infiltriert, das hat einige Zeit geholfen, jetzt fangen die Schmerzen wieder an 😦 Da Sitzen tut mir weh, ich bin froh, wenn ich den Arbeitstag überstanden habe, deshlab war hier in letzter Zeit auch so wenig Aktivität, da ich zum Bloggen auf der Tastatur rumm drücken muss und das passiert leider meist im Sitzen 😦 Im Augenblick weiss ich nicht wo das in nächster Zeit hin führen wird, aber die langfristige Lösung ist wohl ein Stück aus Titan 😦

Dafür habe ich auf dem Weg ins Emmental den 5000sten Kilometer für dieses Jahr genacht, das ist sehr angenehm 🙂

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ThunSpaz_0042ThunSpaz_0035Soweit so gut für heute, bald gibt es dann tatsächlich die Fortsetzung des Elberadwegs….

Das Mentale spielt immer mit…

Vor zwei Wochen war es so weit. Erescheinen beim neuen Arbeitgeber in Bern. Vorher konnte ich noch gut 10 Tage Mallorca mit dem Velo geniessen – Bericht dazu folgt…

Die Arbeit ist ok, aber 100 % arbeiten = 42,5 Stunden pro Woche am Schreibtisch verbringen, macht keinen Spass mehr. Dazu kommt, dass die Arbeit in Bern ist – sicher es gibt schlimmere Orte auf der Welt. Aber mit dem Weggehen von Graubünden ist es nicht mehr so einfach wie ich ursprünglich gedacht hatte. Ich weiss nicht ob es am älter werden liegt, oder ich einfach mein Herz in Graubünden verloren habe. Für die nächste Zeit hab ich ein möbliertes Appartment, aber auf Dauer muss eine andere Lösung her.

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Vor gut einer Woche war ich mal wieder zur Nachuntersuchung mit meiner Hüfte – laut Arzt alles gut. Sicher, die Sache ist noch im Aufbau, deshalb darf ich vermutlich keine Wunder erwarten. Auch bin ich weiter als bei der anderen Seite, der Verlauf ist sehr erfreulich. Rechts ist weniger erfreulich, ich weiss nicht, was ich noch erwarten darf. Ich weiss auch nicht wirklich wie ich damit jetzt umgehen soll. Muss ich mich auf ein Leben mit Einschränkungen einstellen und akkzeptieren das es nicht mehr so wird wie es vorher war? Meine Personaltrainerin und ein gut bekannter Physio hat mir erklärt, dass ich niemals die Hoffnung aufgeben darf und fleissig weiter trainieren muss. Denn wenn ich aufgebe, dann ist es ganz schnell vorbei, die Arthrose kommt und damit das unvermeidliche künstliche Hüftgelenk. Das will ich nicht….

Beim Velo fahren ist der Kopf auch aktuell eher störend als nützlich. Erste mentale Herausforderung war auf Mallorca, bei der Auffahrt auf den Mont Sion. Man kann sich selbst schon ziemlich down reden / denken. Fast wäre ich nicht hoch gekommen. Ich bin dann abgestiegen, hab eine kleine Pause gemacht und mich im Mentaltraining geübt. Und siehe da, schon gehts problemlos aufwärts….

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Heute war ich mit dem Bike unterwegs. Herrlichstes Wetter. Bergauf. Irgend wann war fertig. Wirklich fertig? Oder einfach nur geistige Grenze? Ich weiss es nicht. Der Weg zurück ist nicht nur körperlich eine Herausforderung, auch mental ist es eine Herausforderung….

OLYMPUS DIGITAL CAMERANeuer Job, neuer Ort, der Weg zurück. Ich hätte es einfacher haben können. Aber dann wäre es langweilig…..

Zwischenbilanz

Da mir inzwischen mehr oder weninger „das Dach auf den Kopf fällt“, ist es für mich mometan wichtig, nicht zu mies drauf zu sein. Zum Glück kann ich mich wieder etwas mehr bewegen, aber noch lange nicht wieder wie gewünscht. Die Tage verbringe ich mit Therapie, Schwimmen, Olympia schauen und dem Ansehen von alten Tour de France-Etappen.

Der wichtigste Therapieort ist aktuell das Bewegungsbad im Churer Kantonsspital, mein Therapeut treibt mich hier fleissig an. Nach der Therapie bin ich völlig platt, aber ich merke insbesondere für die Beweglichkeit, dass mich das weiter bringt 🙂 Gerade Wassertherapie kann ich jedem Hüftpatienten sehr ans Herz legen, bei mir wirkt sie Wunder.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERALetzten Donnerstag habe ich einen ersten Bike-Ausflug unternommen, aber schmerzbedingt war ich nach gut 6 km wieder zu Hause. Immerhin. Letztes Mal hab ich dafür acht Wochen gebraucht, morgen gibt es den nächsten Versuch. Aber Prio 1 ist jetzt erst mal die Krücken entgültig los zu werden, heute habe ich einen ersten Spaziergang komplett „krückenfrei“ gemacht. Leider kann ich das Laufen zur Zeit noch nicht richtig sauber stabilisieren, deshalb sah das vermutlich aus wie bei einem leicht angetrunkenem Kneipenbesucher auf dem Heimweg. Mir fehlt noch die Kraft in den Abdukturen und Adduktoren, das sind die Muskeln die die Seitbewegungen des Beins stabilisieren respektive ermöglichen.

Mit den Schmerzen ist es im Grossen und Ganzem deutlich besser geworden, aber ohne Medikamente ist nach wie vor ein frommer Wunsch. Irgendwie fehlt mir im Augenblick auch die Kraft und die Lust „zu Leiden“. Auch beschwert sich die rechte Hüfte, nur acht Monate Abstand zwischen beiden OPs ist halt schon verdammt wenig. Man muss schon gute Gründe und einen dicken Kopf haben um sich das anzutun.

Wie gehts weiter?

Am nächsten Donnerstag fahre ich ein paar Tage nach Bad Zurzach, das ist ein bekannter Thermalort in der Schweiz. Ich freue mich sehr drauf, endlich mal wieder was Anderes sehen. Auch denke ich, dass mir das Baden sehr gut tun wird, ich hab ja auch sehr gute Erfahrungen aus Scuol in der Beziehung. Da ist mir aber im Augenblick noch zu viel Schnee 😦

Am ersten März geht es nach Mallorca, aber nicht wie üblich in die Tranmontana zu Philipps Biketeam, dies mal fahre ich an die Ostküste zu GustiZollinger. Leider ist die Tranmontana noch zu hügelig für mich, der Ostteil von Mallorca ist sehr flach, damit sind die Chancen Pässe / Berge zu fahren relativ gering. Was ich hier velotechnisch auf die Reihe bekomme, kann ich im Augenblick noch nicht abschätzen. Grosse Sprünge sind vermutlich keine drin, aber ich warte ab und setze mich nicht unter Druck. Gegend und Hotel haben einiges mehr zu bieten als nur Velo fahren.

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Spitalnachlese

Die OP ist gut 12 Tage vorbei, eine erste Gelegenheit Bilanz zu ziehen und ein paar Gedanken an die Zeit im Spital zu verlieren.

Wie beim letzten Mal habe ich mir wieder die Klink Gut in St.Moritz ausgesucht. Damit kam zwar auch wieder das Problem der Heimreise, aber da hatte ich dies mal vorgesorgt, ein Freund sollte ich mich Freitags in St.Moritz abholen und mit mir heim fahren – soweit der Plan.

Auch diesmal war nicht richtig klar was mich erwarten würde, insbesondere da der MRT-Befund noch diffuser war als beim letzten Mal. Auch hatte ich Angst vor dem Setzen des venösen Zugangs, da meine Venen beim Anblick einer Nadel gleich in die Tiefe meiner Fettschichten verschwinden und dem jeweiligen „Stecher“ ein Alptraum erwartet, der bei mir zu heftigen Schmerzen führt. 😦

Zum Glück konnte ich Montags mit dem 7-Uhr-Zug nach St.Moritz fahren. Kaum war ich im Spital angekommen, hiess es auch schon voran machen, es gehe gleich los. Der Narkosarzt kam zu Beusch, und wir einigten uns schnell auf eine Rückenmarksnarkose mit gleichzeitigem Tiefschlaf. Auch schilderte ich ihm mein „Nadelproblem“. Danach wurde ich noch kurz vom Stationsarzt untersucht, dürfte das schicke OP-Hemd anziehen und dann schlenderten wir direkt in den OP-Bereich.

Dort ging es sehr ruhig und zügig her, zu meiner grossen Freude sass der erste Stich – zwar nur fast, aber zum Einschlafen hat es gereicht. Den Rest haben sie dann später erleidgt, anscheind war es auch wieder nicht ganz einfach, aber wenn ich nichts davon merke ist es mir gleich…

Am späteren Nachmittag war ich geistig wieder halbwegs da, nach einem kurzem schmerzhaften Intermezzo wurde ich reichlich mit Schmerzmitteln eingedeckt. Der Operator kam zu Besuch und teilte mir dann den Befund mit.

Interoperaiv stellte sich ein deutliches CAM-Impingement heraus, dazu kam eine Schleimhautentzündung und ein aufgteriebenes, aber zum Glück heiles Labrum. Hinzu kamen noch weitere Kleinigkeiten, die im gleich Gang mit korrigiert worden sind.

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Das Bild oben zeigt mein Labrum, ich habe eine ganze Sammlung dieser Bilder, die Interpretation dazu ist interessant.

Für mich war nur wieder sehr spannend, dass mir mein Körpergefühl – wie üblich – klare Zeichen gegeben hat. Während der MRT-Befund „für die Füchse war“.

Leider hatte ich wieder heftige Schmerzen, die ebenso heftige Schmerzmittel erforderten. Keine Ahnung, warum bei anderen Leuten das nicht so weh tut. Zum Glück wurde ich sehr gut mit Schmerzmitteln eingestellt – dies mal ohne das blöde Tramal – und ging statt am Freitag erst am Samstag nach Hause. Dafür herzlichen Dank an die Anästhesie-Abteilung der Klinik Gut, insbesondere an den Chef des Hauses Andi Grünfelder!

Zu meiner grossen Freude hatte ich Besuch von meiner Freundin Martine, und so verging das erste Wochenende zu Hause leider viel zu schnell. Dienstags stand dann das erste mal Therapie in Chur an, zu meiner grossen Freude musste es ausgerechnet am Dienstag im Churer Rheintal anfangen zu Schneien 😦

Aber wofür hatte ich meine tollen Krücken mit Spikes bekommen?

ZusammenEigentlich eine gute Sache, der geneigte Leser sollte nur wissen, das mit den Spikes ein Laufen auf normalen Böden wie auf einer Eisbahn ohne Spikes ist – daher kann man die Dinger ständig hoch und runter klappen.

Nach der Therapie bin ich heim und hab den Rest des Tages verschlafen….

Dieser Weg…

wird kein leichter sein – heisst es im Song von Xavier Nandoo. Wer das Lied nicht kennt kann es hier hören.

Eingentlich sollte dieser Beitrag „Über die Angst – und wie man dagegen vorgeht“ heissen. Dann hab ich heute morgen im Radio Xaviers Lied gehört und hab mich spontan für den anderen Titel entschieden da er viel besser zum Thema passt.

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Am 6. Januar „darf“ ich wieder unters Messer und mir stand die letzen Tage die Angst davor bis zum Hals. Jetzt geht es mir langsam besser, denn ich habe eine andere Einstellung zum Thema gefunden. Das war am Anfang nicht ganz leicht, aber nach dem ich mir die Sache x-mal „vorgebetet“ habe glaube ich jetzt langsam aber sicher dran 🙂 Die Geschichte ist die:

„Wenn ich das jetzt hinter mir habe kann es nur besser werden. Ich habe nur zwei Hüften, es wird nun die zweite Hüfte operiert und damit sollte dann Ruhe sein. Ich kann anfangen wieder sauber aufzubauen und damit ist die Sache ausgestanden“.  „Ich habe einen tollen Sommer vor mir, und kann endlich weider schmerzfrei Velo fahren und halbwegs schmerzfrei Wandern.“

Verrückt? Einfälltig? Eher nicht, denn der Glaube kann Berge versetzen.

DSCF3633Vor einiger Zeit hat mich mal ein Arbeitskollege gefragt wo ich die ganze Motivation her nehme. Die Frage ist einfach zu beantworten: Ich glaube an meine Ziele. Wenn ich die nicht hätte, wer ich vermutlich schon eine rollende fette Tonne. Statt dessen hab ich letztes Jahr insgesamt gut 7 Kilo abgenommen und werde dieses Jahr wieder diverse Kilos abnehmen.

Sich Ziele setzen heisst aber auch zu verzichten. Wenn ich das Eine mache, kann ich nicht das Andere machen. Auch mir fällt das nicht gerade leicht, aber ohne Fokosierung geht es nun mal nicht. Daher wird mein Weg weiter gehen, aber auf Rosen bin ich nicht dabei gebettet….

Zurück auf Feld Null….

Angekündigt hatte es sich schon länger. Wieder Schmerzen. Wieder in der Leiste. Aber dies mal auf der linken Seite. Erst wurde eine Schleimbeutelentzündung als Folge der Überbelastung durch die OP diagnostiziert. Nachdem wir die nun ausreichend therapiert haben zeigt sich nun das wahre Problem.

Cam-Impingement zum Zweiten. Am Donnerstag folgte das unvermeidliche Vorspiel, iniltrieren des Hüftgelenks mit Lokalanästhetikum um zu schauen ob die Schmerzen danach weg sind. Oh Wunder, leider – oder zum Glück? –  ein Volltreffer.  Durch die Untersuchung ist das Ganze jetzt wieder schön gereizt, am Samstag war nach 25 Minuten auf dem Crosstrainer schluss, schmerzbedingt beendet 😦

OP-Termin habe ich auch schon. Am 6.Januar „darf“ ich wieder nach St.Moritz in die Klinik Gut. So ein Sch%%+*&

Damit hat sich das Ziel „Teilnahme am Engadiner Frauenlauf“ erledigt. Trainingslager in Malle ggf. auch, aber da warte ich jetzt ab…

Im Dezember möchte ich noch ein bisschen Spass haben, mal sehen was noch drinne liegt.